02.10.2026

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Degustationsmenü: „Kulinarische und weinbauliche Spuren in ‚Die Puppe‘ von B. Prus“

Die Bücher von Prus muss man nicht nur lesen – man kann sie auch kosten. Wir laden Sie zu einem außergewöhnlichen kommentierten Abendessen ein, bei dem wir die Aromen und die Atmosphäre des alten Warschaus wiederaufleben lassen. Wir folgen den Spuren von Wokulski, Rzecki und Izabela Łęcka, während unser Experte erzählt, was und warum man in den Salons des 19. Jahrhunderts trank. Fünf Gänge, fünf verschiedene Geschichten und perfekt abgestimmte Weine.

Menü des Abends:
  • Zum Empfang: französischer Champagner (denn der Adel begann den Abend nicht ohne Bläschen). Wahrscheinlich waren es genau die Weinberge der Champagne, die Wokulski auf seiner Reise nach Paris sah.
  • Zartes Zanderfilet. Inspiration ist ein Mittagessen bei den Łęckis, bei dem der Zander zum Instrument eines gesellschaftlichen Skandals wurde, als Wokulski entgegen der strengen Etikette begann, ihn mit Messer und Gabel zu essen. Dazu: Mineralisches, frisches Chablis. Es passt perfekt zum Fisch und knüpft zugleich an den kühlen, distanzierten Charakter von Fräulein Izabela an.
  • Feine Entenpastete. Dieses Gericht verkörpert den Geist der Baronfamilie Krzeszowski, die über ihre Verhältnisse lebte und sich mit Gegenständen und Aromen umgab, die direkt aus Paris importiert wurden. Die Wahl der Pastete verweist auf die damalige Mode für alles Französische in den höheren Kreisen, wo die Gespräche oft in der Sprache Zolas geführt wurden. Dazu: Rotes, elegantes Bordeaux. Genau solche Tropfen wurden damals aus Frankreich importiert, um in der Gesellschaft zu glänzen.
  • Traditionelle Rinderroulade. Dies ist eine Anspielung auf die berühmten „Nelson-Rouladen“, die der junge Wokulski in Hopfers Gaststube servierte und an die sich Rzecki mit großer Sentimentalität erinnerte. Ungarischer Wein (Węgrzyn) war das absolute Lieblingsgetränk des alten Subjekten, das Erinnerungen an seine Kämpfe in Ungarn wachruft. Dazu: Gereifter ungarischer Wein. Eine direkte Verbeugung vor Rzeckis Vergangenheit und seiner Teilnahme an den damaligen Kämpfen in Ungarn während des Völkerfrühlings.
  • Rinderbraten mit Pilzen und Graupen. Der herzhafte Braten spiegelt das bodenständige Wesen des „eisernen Mannes“ Wokulski wider, der in Paris nahrhafte Beefsteaks aß. Graupen, die zwar mit Einfachheit verbunden werden, erscheinen im Roman als raffinierte Besonderheit, die bei den Empfängen der Rzeżuchowskis auf silbernen Platten serviert wurde. Dazu: kräftiger und vollmundiger Syrah aus dem Rhonetal.
  • Dessert – eine süße Überraschung. Der Abschluss des Abends bleibt ein Geheimnis, aber wir garantieren, dass es ein Geschmack sein wird, der Izabela Łęcka selbst direkt in ihre „Welt des ewigen Frühlings“ versetzen würde.

Verfügbare Termine für das Abendessen:

Warschau: 09.10.2026 und 23.10.2026

Krakau: 30.10.2026

Bromberg: 02.10.2026

Breslau: 16.10.2026

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, um Ihnen eine intime Atmosphäre und höchste Servicequalität zu gewährleisten. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, klicken Sie oben auf ANMELDEN.

Bei der Anmeldung bitten wir Sie, ein Menü auszuwählen: Standard oder fleischlos (Fisch).

Geschenkidee

Möchten Sie einer nahestehenden Person eine Überraschung bereiten? Sie können eine Einladung in Form eines eleganten PDF-Geschenks bestellen. Das ist die perfekte Möglichkeit, jemanden, der Ihnen nahesteht, zum gemeinsamen Feiern einzuladen, „Danke“ zu sagen und ein „köstliches“ Erlebnis zu schenken (die Einladung im PDF-Format wird per E-Mail versendet).

 

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